Ein stubenreiner Welpe ist das große Ziel aller Besitzer von Babyhunden. Nichts ist schlimmer, als am frühen Morgen barfuß in die Küche zu tapsen und in einen gelben See oder einen braunen Haufen zu treten. Doch wie bekommt man einen Welpen stubenrein? Wann fängt man mit der Ausbildung an? Und wie lange dauert es, bis ein Welpe stubenrein ist? Diese und weitere Fragen beantworte ich in diesem Artikel.

Diese Fragen werden in diesem Artikel beantwortet:

  • Wie lange hält ein Welpe aus, bevor er raus muss?
  • Wie erkennt man, dass der Welpe raus muss?
  • Wann fängt man an, einen Welpen stubenrein zu erziehen?
  • Wie lange dauert es, bis der Welpe stubenrein ist?
  • Welche Methode wendet man am besten an?
  • Wie verhält man sich, wenn es ein Malheur gegeben hat?
  • Welche Hilfsmittel gibt es?
  • Welche medizinischen Gründe können den Prozess erschweren?
  • Kann es zu Rückfällen kommen?
  • Was kann bei älteren Hunden dazu führen, dass sie auf einmal wieder ins Haus pinkeln?

Wie lange hält ein Welpe aus, bevor er raus muss?

Wie lange ein Welpe aushält, bevor er mal wieder raus zum Pinkeln muss, ist von Hund zu Hund verschieden und hängt unter anderem vom Alter ab. Bis zur 8. Woche hat ein Hund in der Regel gar keine Kontrolle über seine Blase und seinen Darm.

Danach kann man sich als Faustregel merken: Pro Lebensmonat eine Stunde, bis es wieder höchste Zeit wird, um mit dem Hund vor die Tür zu gehen. Du wirst allerdings früh merken, dass dein Welpe noch keine Faustregeln kennt und es manchmal nur 30 Minuten dauert, bevor er schon wieder muss.

Nach dem Schlafen und dem Essen, Pipi machen nicht vergessen

Darüber hinaus muss der Welpe nach jedem Nickerchen und zehn bis fünfzehn Minuten nach jeder Mahlzeit raus. Während man sich nach dem Essen noch ein wenig Zeit lassen kann, hat man den Luxus nach dem Aufwachen des Hundes nicht.

Wenn du nicht schnell genug bist, nachdem dein Welpe die Augen aufgemacht hat, wird er sich innerhalb von wenigen Sekunden im Haus entleeren – versprochen!

Ein stubenreiner Welpe – mit dieser Methode klappt es zuverlässig.
Wer seinem Welpen nicht allzu viel Platz lässt, hat es einfacher, ihn zu kontrollieren und seine Signale rechtzeitig wahrzunehmen.

Wie erkenne ich, das mein Welpe raus muss?

Es ist schwierig, diese Frage generell zu beantworten, da jeder Hund so seine Eigenarten hat. Während mich mein Mischlingshund intensiv anstarrt, stupst mich mein Schäferhund so lange mit der Nase an, bis ich ihn nicht mehr ignorieren kann.

Beobachte deinen Welpen vor allem nach dem Essen sehr aufmerksam. Du weißt bereits, dass du nach dem Futtern ein Zeitfenster von zehn bis fünfzehn Minuten hast, bevor es dringend wird. Das gibt dir die Gelegenheit, sein Verhalten genau zu beobachten.

Manche fiepen, andere drehen Kreise

Wenn du ganz großes Glück hast, dann wird dein Babyhund sichtbar unruhig, läuft suchend hin und her, fiept und nimmt Blickkontakt mit dir auf. Jetzt hast du noch 30 bis 60 Sekunden, um den Hund rauszubringen, bevor alle Dämme brechen. Andere Zeichen können sein:

  • plötzliches, eher langsames Drehen im Kreis, wobei sich der Rücken oft schon ein bisschen krümmt
  • aufgeregtes Schnüffeln des Bodens, obwohl da ne halbe Minute vorher noch nichts Aufregendes zu finden war
  • das Aufsuchen von Ecken

Wenn du deinen Welpen über einige Tage aufmerksam beobachtest, wirst du schnell herausfinden, was sein Ding ist, bevor es losgeht.

Noch bevor dein Welpe kommt, sollest du Teppiche oder Läufer wenn möglich zusammenrollen und einlagern. Viele Hunde neigen dazu, sich auf einem möglichst weichen Untergrund zu entleeren und da bietet sich ein Teppich im Vergleich zu den harten Fliesen bestens an.

Aktion stubenreiner Welpe – wann fängt man an?

Die Erziehung eines Welpen beginnt wenige Minuten nach seiner Geburt. Für die Welpen gibt es Regeln und Limits, die Mama zunächst sehr behutsam, nach wenigen Tagen allerdings schon recht energisch durchsetzt. Glaubst du nicht? Dann schau mal hier:

Nahtloser Übergang

Es gibt für uns als neue Besitzer eines Welpen keinen ersichtlichen Grund, die Arbeit des Muttertieres nicht nahtlos fortzusetzen und den Minihund nicht vom ersten Tag an mit den neuen Regeln und Limits vertraut zu machen, die von nun an gelten. Nicht in die Bude zu pinkeln ist so eine Regel.

Wer seinem Welpen zu viel Zeit lässt, sich die falschen Dinge anzugewöhnen, wird es später unnötig schwer haben, ihm diese Dinge wieder abzugewöhnen und den Teil seines Gehirns mit neuen Informationen zu überschreiben. Die Erziehung eines Welpen – also das Beibringen der Regeln gesellschaftlichen Zusammenlebens – beginnt am ersten Tag.

Wie lange dauert es, bis der Welpe stubenrein ist?

Wie lange es dauert, bis man einen stubenreinen Welpe hat, ist individuell verschieden. Etwa ab dem 4. Monat verfügen die meisten Babyhunde über eine mehr oder weniger volle Kontrolle über ihre Blase und ihren Darm.

Die meisten meiner Hunde waren nach zwei bis drei Wochen stubenrein, es kann allerdings auch viel, viel länger dauern und sich bis zu einem Jahr hinziehen, bis der Hund komplett stubenrein ist und verlässlich keine Unfälle mehr passieren.

Wie bekomme ich meinen Welpen stubenrein? Diese Methode funktioniert!

Das ganze Projekt steht und fällt mit der Frage, ob der Welpe RUND UM DIE UHR beaufsichtigt werden kann. Damit meine ich nicht nach Feierabend oder am Wochenende, sondern jeden einzelnen Tag und den gesamtenTag für die nächsten zwei bis vier (oder sechs oder acht) Wochen.

Damit meine ich, dass du nicht mal kurz zum Bäcker gehen und den Welpen alleine lassen kannst. Das bedeutet auch, dass du nicht mal eben in den Keller zum Wäscheaufhängen kannst. Schon eine längere Sitzung auf dem Klo kann zu lange sein. Es sind in der Regel diese Momente, in denen sich der Welpe in der Wohnung erleichtert und etwas in seinem Gehirn speichert, das wir da nicht haben wollen.

Mach dir einen Plan!

Es kommt bei der Erziehung zur Stubenreinheit vor allem auf eines an – das richtige Timing. Agierst du zu früh, kannst du draußen unter Umständen lange warten. Reagierst du nur wenige Sekunden zu spät, darfst du wieder den Boden wischen.

Nach einigen Tagen hat der aufmerksame Beobachter es langsam im Gefühl, wann es wieder Zeit wird, erhöhte Wachsamkeit an den Tag zu legen. Bis dahin ist es sinnvoll, sich gemäß der Faustregeln einen Zeitplan zu erstellen und eine Erinnerungsfunktion damit zu verknüpfen.

1. Nach dem Essen

Beginnen wir nach dem Essen. Nachdem der Welpe sein Futter vertilgt hat, vergehen in der Regel zwischen zehn und fünfzehn Minuten, bevor er raus muss. Ich lasse ihn nach dem Essen nicht unkontrolliert herumlaufen, sondern setze ihn in einen Laufstall aus Holz für Kinder (und ziehe mir schon mal Schuhe und Jacke an). Dort kann er sich frei bewegen, ich kann ihn aber jederzeit sehen. Sobald er anfängt, sich im Kreis zu drehen, den Boden abzuschnüffeln oder sich für die Ecken zu interessieren, ist es soweit.

Ruhig und gelassen

Wenn der Welpe sichtbare Zeichen zeigt, dass er raus muss, nehme ich ihn aus dem Laufstall und gehe mit ihm raus. Draußen setze ich ihn jedes Mal in dieselbe Ecke und warte darauf, dass er sich erleichtert. Das kann vor allem am Anfang dann ein bisschen dauern, wenn der Züchter keine Vorarbeit geleistet hat. Wenn die Pfoten des Welpen noch nie Gras berührt haben, müssen sich viele Hunde erst an das Gefühl gewöhnen, bevor sie sich im Grünen erleichtern.

Ein erfolgreiches Geschäft muss gefeiert werden

Sobald der Welpe sich erleichtert hat, beginne ich, ihn ausgiebig zu feiern. Noch nie habe ich einen schöneren Pipi-See gesehen, noch nie sah ein brauner Hügel monumentaler aus. Die Party darf gerne mit ein paar Snacks eingeleitet werden, muss sie aber nicht. Ein Spielzeug, ein Stock oder ein Tannenzapfen tun es auch. Wichtig ist, dass der Welpe das draußen Pinkeln jedes Mal mit etwas Angenehmem verbindet.

Dazu gehört auch, dass du dir deinen Hund nicht sofort nach seinem Geschäft schnappst und wieder reinrennst. Die meisten Hunde sind nämlich gerne draußen und wenn sie lernen, dass nach dem Pipimachen der Spaß schon wieder vorbei ist, legen manche Hunde ein sagenhaftes Talent an den Tag, auf einmal doch einhalten zu können. Natürlich nur solange sie draußen sind. Wenn du nach jedem Geschäft draußen eine kleine Spielrunde von drei bis fünf Minuten einlegst, wird sich der Zwerg viel mehr beeilen, damit er spielen kann.

2. Die Wachphase

Dein Welpe hat gegessen und draußen sein Geschäft erledigt. Ist der Babyhund nicht viel älter als acht Wochen, wird er sich jetzt einen Schlafplatz suchen und ein Nickerchen machen. Ich setze ihn in dieser Zeit wieder in den Laufstall und spiele mit ihm, bis er einschläft.

Ab der zehnten bis zwölften Woche schläft ein Welpe allerdings nicht mehr halb so viel und die Wachphasen werden länger. Ich nutze diese Phasen, um mich intensiv mit dem Welpen zu beschäftigen, erste Regeln vorzustellen und mit ihm zu spielen. Dabei kann sich der Hund innerhalb seiner Grenzen frei bewegen und seine Umgebung erkunden.

Eine Viertelstunde, bevor es wieder Zeit wird, rauszugehen, beende ich das Spiel und setze den Welpen wieder in seinen Laufstall. Ich ziehe mir Schuhe und Jacke an und beobachte meinen Hund so lange, bis ich wieder die ersten klaren Signale empfange. Hund raus, Hund macht Pipi, Hund bekommt eine Party.

3. Nach dem Aufwachen

Irgendwann ist aber auch der wildeste Minihund platt und muss schlafen. Wie lange er schläft, ist individuell verschieden und hängt unter anderem vom Alter und von seiner Aktivität ab. Während man bei einem acht Wochen alten Welpen gut und gerne von zwei bis drei Stunden ausgehen kann, bevor der Hund wieder wach wird, vergeht bei drei Monate alten Hunden oft gerade noch eine Stunde, bevor sie wieder aktiv werden.

Zum Schlafen lege ich den Welpen wieder in den Laufstall. Dieser steht im selben Raum, in dem ich bin, damit ich den Hund die ganze Zeit unter Beobachtung habe. Noch bevor es Zeit für ihn wird, aufzuwachen, habe ich Schuhe und Jacke an. Sobald der Welpe die Augen aufmacht, befindet er sich auch schon auf meinem Arm und auf dem Weg nach draußen. Pipi > Party > prima.

Und nachts?

Wer keinen besonders leichten Schlaf hat und nicht beim leisesten Geräusch wach wird, der muss Vorkehrungen treffen. Entweder man legt den Welpen für die Nacht in eine Kiste, aus der er nicht selber wieder rauskommt, oder – und so mache ich es – holt sich den Welpen ins Bett.

Hunde entleeren sich in aller Regel nicht dort, wo sie essen oder schlafen. Der Welpe wird also versuchen, einen anderen Platz als seinen Schlafplatz zu erreichen. Oft fiepen sie dabei oder machen suchende Geräusche. Während Frauen davon bereits oft wachwerden, ist die Frequenz der Welpengeräusche so hoch, dass ein Mann Probleme hat, diese wahrzunehmen.

Ich nehme meinen Welpen daher mit ins Bett. Bei seinem Versuch, einen Pipiplatz zu finden, klettert er auf mir rum, wodurch ich sofort wach werde und ihn rausbringen kann. In der Regel dauert diese Phase nicht länger als zwei Wochen und der Welpe kann in seinem eigenen Bett schlafen.

Wie verhält man sich, wenn es ein Malheur gegeben hat?

Zwar habe ich oben erwähnt, dass diese Methode komplett ohne Druck und Zwang auskommt, aber manchmal geht es eben nicht anders. Im Idealfall hast du bereits ein Schlagwerkzeug aus Holz vorbereitet (Im Notfall tut es auch eine fest zusammengerollte Zeitung), denn jetzt muss es wirklich schnell gehen. Nimm den Knüppel, halte ihn mit beiden Händen senkrecht vor dich und schlag dir damit dreimal fest auf den Kopf. Du warst zu langsam, hast deinen Welpen nicht aufmerksam beobachtet oder dich ablenken lassen – und das muss bestraft werden.

Der Welpe hat übrigens nichts falsch gemacht! Ihn für deine Fehler zu korrigieren, zu schimpfen oder gar zu bestrafen wäre nicht gerecht. Vergiss nicht, dass dein Hund bis zum vierten Monat nicht über die körperlichen Voraussetzungen verfügt, um seine Blase und seinen Darm verlässlich kontrollieren zu können.

Schwamm drüber

Wenn es tatsächlich einen Unfall gegeben hat – und dazu wird es unweigerlich kommen – ist das kein großes Drama. Wasser, ein wenig Seife und ein Wischmop beseitigen die Spuren gewissenhaft. Zwar gibt es spezielle Reiniger, die auch noch den letzten und nur für den Hund wahrnehmbaren Geruch beseitigen, ich habe die aber nie gebraucht.

Den Tipp, den viele Hundetrainer geben, den Hund dabei nicht zuschauen zu lassen, habe ich nie beherzigt und auch nie weitergegeben, da ich den Sinn dahinter bis heute nicht verstanden habe. Ob der Welpe mir nun dabei zugeguckt hat oder nicht, hat in keinem Fall einen Unterschied gemacht.

Es gibt keine Verbindung zwischen Nase und Blase!

Sich den Welpen nach dem Unfall zu schnappen und ihn mit der Nase in die Pfütze oder den Haufen zu stoßen – wie ich es so oft gesehen habe – grenzt nicht nur an Tierquälerei, sondern ist zudem noch absolut kontraproduktiv. Wenn dein Hund das Pipimachen mit Angst verbindet, wird er sich in Zukunft eine Stelle im Haus suchen, die du nicht so schnell entdeckst.

Welche Hilfsmittel gibt es?

Es gibt im Fachhandel diverse Pipiunterlagen, die man im Haus auslegen und den Welpen daran gewöhnen kann, sich darauf zu entleeren. Andere Menschen bringen ihren Welpen bei, auf ein Katzenklo zu gehen.

Ich rate von solchen Hilfsmitteln dringend ab, da sie dem Hund die falsche Information vermitteln. Es ist eben nicht okay, ins Haus zu pinkeln, egal auch welche Unterlage. Hat der Hund erst einmal verinnerlicht, dass es kein Problem ist, in die Wohnung zu strullern, solange nur eine Unterlage da ist, wird man es deutlich schwieriger haben, ihn davon zu überzeugen, bei drei Grad Außentemperatur und Nieselregen sein Geschäft in der freien Natur zu erledigen.

Ein stubenreiner Welpe ist nicht da Ergebnis von Tricks und dem Einsatz von Hilfsmitteln, sondern von perfektem Timing gepaart mit der Fähigkeit, die Signale seines Hundes lesen zu können.

Welche medizinischen Gründe gibt es, wenn mein Welpe nicht stubenrein wird?

Generell gesprochen kann man sagen, dass jeder Welpe die Fähigkeit hat, zu lernen, dass er nicht ins Haus machen soll. Allerdings können einige wenige medizinische Gründe dazu führen, dass der Welpe seine Blase schlechter kontrollieren kann als andere Hunde. Dazu zählt sowohl eine Blasenentzündung als auch eine Blasenschwäche. Bei älteren Hunden können zudem Probleme mit der Prostata zu unkontrollierten Abgängen von Urin führen.

Kann es zu Rückfällen kommen?

Klassische Rückfälle kommen bei einem gesunden Hund, der einmal stubenrein ist, so gut wie nie vor. Zwar kann es bei älteren Welpen passieren, dass es hin und wieder im Eifer des Gefechts oder bei stürmischen Begrüßungen zur einen oder anderen Pfütze kommt. Man muss als Besitzer aber nicht mehr fürchten, dass man irgendwann wieder zweimal die Nacht raus muss, weil ein ehemals stubenreiner Welpe plötzlich wieder zum Stubenpinkler wird.

Was kann bei älteren Hunden dazu führen, dass sie auf einmal wieder ins Haus pinkeln?

Entleert sich ein erwachsener Hund auf einmal wieder im Haus, obwohl er über Jahre hinweg stubenrein war, sollte man als Besitzer zunächst einen Tierarzt aufsuchen und seinen Hund komplett durchchecken lassen. Probleme mit der Blase wie eine Blasenschwäche oder eine Blasenentzündung, Beschwerden mit der Prostata oder auch Probleme mit der Wirbelsäule können dazu führen, dass ein ehemals stubenreiner Hund wieder ins Haus macht.

Zusammenfassung

Um einen Welpen stubenrein zu bekommen, braucht man vor allem Zeit, Aufmerksamkeit und Geduld. Druck und Zwang sind komplett fehl am Platze und führen nicht zum gewünschten Ergebnis.

Ein acht bis zehn Wochen alter Welpe muss zu folgenden Zeiten rausgebracht werden:

  • 10 bis 15 Minuten nach dem Essen und Trinken
  • sofort nach dem Aufwachen
  • alle 60 Minuten in Wachphasen

Pro Lebensmonat kann man die Intervalle um eine Stunde verlängern (jedenfalls theoretisch).

Die möglichen Anzeichen dafür, dass dein Welpe raus muss, sind:

  • unruhiges Hin- und hergehen
  • schnüffelndes Absuchen des Bodens
  • das Suchen eines weicheren Untergrundes wie ein Teppich
  • das Aufsuchen von Ecken

Wenn du diese Zeichen siehst,

  • nimm den Welpen ruhig vom Boden hoch
  • bringe ihn nach draußen
  • setze ihn immer auf dieselbe Stelle, da ihn der Geruch seines eigenen Urins animiert
  • warte, bis dein Welpe sein Geschäft erledigt hat und unterbrich ihn nicht dabei
  • nach erfolgreicher Erledigung feiere deinen Hund als gäbe es kein Morgen mehr
  • bleib für fünf weitere Minuten draußen und spiel mit dem Hund, damit er nicht denkt, dass nach dem Pipi der ganze Spaß vorbei ist und daher möglichst lange einhält

Im Falle eines Unfalls im Haus bleib ruhig und gelassen. Du würdest auch einen Säugling nicht dafür bestrafen, wenn er in die Windel macht. Dein Hund muss diesen ganzen Prozess erst lernen.

Und jetzt viel Erfolg mit dem deinem Projekt stubenreiner Welpe. Erzähl uns doch in den Kommentaren, wie es für dich gelaufen ist.

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